Kinésithérapie et Ostéopathie Marc Peters

Was bedeutet Osteopathie?


Osteopathie ist eine junge Medizinform, die um 1890 vom amerikanischen Landarzt Andrew Taylor Still entdeckt wurde. Es handelt sich hierbei um eine ganzheitliche und überwiegend manuelle Therapieform, die zur Diagnose und Behandlung von Funktionsstörungen benutzt wird.

Wann ist Osteopathie sinnvoll?


Grundsätzlich ist jedes lebendige Gewebe behandlungsfähig. Das bedeutet, dass Menschen jeden Alters und jeder Konstitution erfolgreich behandelt werden können. Besonders erfolgreich wird Osteopathie bei chronischen und funktionellen Störungen angewendet.

Grenzen der Osteopathie


Akuterkrankungen wie Herzinfarkt, schwere Infektionen, Hirninfarkt, Frakturen, psychische Krisen etc. gehören nicht zum direkten Arbeitsbereich eines Osteopathen. Eine osteopathische Ausschlusstherapie ist hier oftmals aber von großem Nutzen, da sie mögliche Folgen der Akuterkrankung vorbeugen kann.
Osteopathie ist eine ganzheitliche Betrachtungsweise des menschlichen Körpers, sie basiert auf fünf Grundprinzipien:
  1. Leben ist Bewegung, alles muss fließen
  2. Funktion und Struktur bedingen einander
  3. Das Gesetz der Arterie: die Säfte des Körpers müssen frei fließen können
  4. Autoregulation, bedeutet dass jeder Körper Selbstheilungskräfte besitzt
  5. Ganzheitlichkeit, der Körper wird als untrennbare Einheit aus Körper, Geist und Seele gesehen

Zur Veranschaulichung stellen wir Ihnen hier eine kleine Auflistung von verschiedenen Anwendungsgebieten vor:
  • im Bereich des Bewegungsapparates: Gelenkprobleme, Beschwerden wie Hexenschuss, Ischialgie, Schleudertrauma, Verstauchung und andere Verletzungen, Bandscheibenbeschwerden, ...
  • im internistischen Bereich: Verdauungsstörungen, Reflux, Organsenkung, Operationsfolgen wie Narben und Verwachsungen, funktionelle Herzbeschwerden, ...
  • im Hals-Nasen-Ohren-Bereich: Kopfschmerzen, Migräne, Nasennebenhöhlenentzündung, chronische Mittelohrentzündung, Mandelentzündung, Schwindel, Tinnitus, Kiefergelenksproblematik (CMD), Bissregulation, ...
  • im urogenitalen Bereich: Menstruationsbeschwerden, Schwangerschaft, Geburtsvorbereitung und –nachsorge, klimakterische Beschwerden, unerfüllter Kinderwunsch, ...
  • in der Kinderheilkunde: geburtsbedingte Schädel– und Gesichtsverformungen, Schiefhals, Kiss-Syndrom, Skoliose, Hüftdysplasie, Spuckkind, Entwicklungsverzögerungen, Lern– und Konzentrationsstörungen, Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS), Behinderungen, ...